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Steuernews für Mandanten

Artikel der Ausgabe September 2026

Programm für Aufschwung und Beschäftigung

Programm für Aufschwung und Beschäftigung

Bundesregierung verspricht Steuerentlastungen durch höhere Grund- und Kinderfreibeträge sowie Steuerpauschalen

Beitragsstabilisierung in der GKV

Beitragsstabilisierung in der GKV

Bundesrat billigt Beitragsstabilisierungsgesetz

Berichtsentlastungsgesetz

Berichtsentlastungsgesetz

Weitere Schritte in Richtung Bürokratieabbau

Neue Kassenpflicht ab 2028

Neue Kassenpflicht ab 2028

Kassenpflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als € 100.000,00 ab 2028

Tipp: Steuerfreie Dividenden

Tipp: Steuerfreie Dividenden

Unternehmen schütten auch steuerfreie Dividenden aus

International: Automatischer Informationsaustausch

International: Automatischer Informationsaustausch

118 Staaten übermitteln 2026 Kontodaten

Betriebliche Nutzung eines Privat-Pkw

Betriebliche Nutzung eines Privat-Pkw

BFH hält Aufwendungen für Privat-Pkw als unangemessen, wenn bei Nutzung des Dienstwagens keine Aufwendungen entstanden wären

Zinssatz von 5,5 % verfassungsgemäß

Zinssatz von 5,5 % verfassungsgemäß

Zinssatz nach Bewertungsrecht in Höhe von 5,5 Prozent verfassungsgemäß


Betriebliche Nutzung eines Privat-Pkw

PKW-Lenkrad

Privat-Pkw für Dienstreisen

Den Privat-Pkw für Dienstreisen zu nutzen, ist generell keine gute Idee. Dies gilt ausnahmslos in Fällen, in denen ein Firmenwagen zur Verfügung steht. Einen solchen Fall hatte zuletzt der Bundesfinanzhof (BFH) zu entscheiden (Urt. v. 21.1.2026 Az. VI R 30/24). Ein Steuerpflichtiger nutzte für betriebliche Fahrten seinen Privat-Pkw, damit seine Ehefrau in dieser Zeit den Firmen-Pkw nutzen konnte.

Unangemessene Werbungskosten

Der BFH teilte die Auffassung der Finanzverwaltung und ließ die Aufwendungen nicht zum Steuerabzug zu. Grundsätzlich gilt, dass Aufwendungen den Gewinn nicht mindern dürfen, soweit sie nach allgemeiner Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen sind (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 Einkommensteuergesetz - EStG). Sinngemäß gilt dies nach § 9 Abs. 5 Satz 1 EStG auch für Werbungskosten. Der BFH sah die für den Privat-Pkw entstandenen Aufwendungen als unangemessen an, da diese durch eine privat veranlasste „Über-Kreuz-Nutzung“ beider Pkw veranlasst waren. Die Fahrtkosten berühren daher die private Lebensführung. Weil ein gewissenhafter Steuerpflichtiger diese Kosten nicht auf sich genommen hätte, waren sie unangemessen.

Stand: 26. August 2026

Bild: taniho - stock.adobe.com

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